Die Hauptpersonen

Archaón

Archaón wird als kleines unschuldiges Kind geboren, das weder den Hang zum Bösen noch zum Guten hat, doch was ihm in die Wiege gelegt wurde, ist Fluch und Segen zugleich. Ihm wurde eine ganz besondere Bedeutung seines Namens geschenkt: „Der das Schicksal ändert“. Auch das alleine ist noch nicht so schlimm, wären da nicht eine immense Macht (im Sinne Macárs --> Hintergrund) und eine Prophezeiung des Ältesten (s. unten): Es wird einer kommen, der das Schicksal ändern wird und den die Götter fördern sollen. Die Götter obliegen einer standpunktbezogenen Interpretation und fördern ihn, weil sie denken, er würde den dunklen Fürsten und somit alles Böse für immer von Macár verbannen. Doch in dem Moment, da Archaón mit dem eigens für ihn von den Göttern angefertigten Schwert, den dunklen Fürsten enthauptet, erwacht in ihm zugleich die gute, als auch die böse Seite in einem konfliktreichen Gleichgewicht, denn er hat eine gute und eine schlechte Tat zugleich begangen. Die böse Macht, über die er verfügen kann, weil er den dunklen Fürsten stürzte in Verbindung mit dem Wirken des listenreichen Rey (der plötzlich aus dem Nichts erscheint) stürzen Archaón in das Dunkel. Er lässt eine Menge der düsteren Macht in den Königstöter fließen und greift nach anfänglich "guten" Vorsätzen auch Macár an. Sein großes und endloses Schicksal beginnt...

zum Seitenanfang

Galrauch

Galrauch ist der Sohn von Archaón und Tiruti (s. unten), auch er ist sehr mächtig, manche behaupten auch, dass er mächtiger als ein Vater sei. So oder so, er ist das personifizierte Böse, denn Archaón pflanzte die böse Saat, auf Anraten Reys und um den inneren Konflikt los zu werden, in eine unschuldige Seele, also ein Neugeborenes, da er aber weder anderen Eltern ein derart böses Kind zumuten wollte, noch eine andere unschuldige Seele finden konnte, zeugte er mit Tiruti (mit der er im Übrigen von Rey verkuppelt wurde) ein Kind, eigens für den Zweck böse zu sein. Er übersah dabei, dass sowohl in ihm, als auch in Tiruti viel Macht vereint war und das so das Böse mehr Macht erhalten würde. Seit Galrauchs Geburt, bei der er übrigens seinen Namen, der soviel bedeutet wie „böse“, nicht von der großen Weisen (s. unten) erhielt, sondern von seinem Vater selbst, hält sich Archaón im Götterdorf Macár versteckt, in jener Region, in der sich nur Götter aufhalten dürfen.

zum Seitenanfang

Tiruti

Tiruti wurde von Rey verführt und von Archaón genommen und ist die Mutter von Galrauch. Als sie erfuhr, dass sie die Mutter des Bösen ist, stürzte sie erst in große Depressionen, bevor die verschwand und nie mehr gesehen ward. Sie ist die Tochter des Stammesführers der Ruracka, der vor Archaón der mächtigste der Geschichte des Stammes war.

zum Seitenanfang

Rey

Das weltgrößte Mysterium ist Rey, der aus dem Nirgendwo (wie er selber sagt) kommt und genau in dem Moment auftaucht, in dem der dunkle Fürst besiegt ist. Er ist es, der die großen Kriege fördert, er ist es, der die böse Saat erweckt und Archaón hilft diese in ein Neugeborenes zu pflanzen, wissentlich, dass daraus das absolute Böse resultiert. Er, der Listigste, den sie den Unbesiegbaren nennen, gibt einem jeden Rätsel auf. Ich kann und will sie an dieser Stelle nicht lüften, doch stellen sie sich einmal die folgenden Fragen: Wer ist Rey? Was ist er? Warum will und macht er was er macht und will

zum Seitenanfang
 

Weitere Personen

Der Älteste

Der Älteste ist etwas Unbegreifliches. Er ist und doch ist er nicht. Er war da, bevor es irgendetwas gab und wird sein, nachdem alles war. Er hat die Götter erschaffen, die die Welt erschufen. Er ist alles und nichts, er ist das Schicksal und doch ist er es nicht. Kein sterblich Wesen kann in Worte fassen, wer oder was er ist, nur ein jedes Wesen kann es wissen, für sich persönlich.

zum Seitenanfang

Die große Weise

Oft auch die "alte Weise" genannt, ist sie die Person, durch die der Älteste direkt in der Welt wirken kann. Sie ist die einzige Weltliche, die den Ältesten hören kann, denn sie kann nicht nur weises sprechen und Gutes tun, sondern vor allem anderen auch gut hören und das schon länger, als sich irgendjemand zurückerinnern kann. Sie ist es, die den Kindern der Ruracka ihre wahren Namen verrät, mit denen sich die ganze Macht eines Menschen erst entfalten kann. Sie ist auch ein Wesen des Ältesten, von ihm erschaffen.

zum Seitenanfang

Fudúr

Der Erschaffer des Schutzwalls von Macár, den er im ersten Archaónischen Krieg zimmerte, auf Geheiß seiner direkten Herrin Karopis, die in seinem Werk wirkt. Der göttliche Zimmermann, das ist Fudúr.

zum Seitenanfang

Korne

Korne ist der Götterschmied, die Person, die im Feuer Macárs, in Rodnidis, schmieden kann. Durch sein Werk kann Rodnidis die Welt beeinflussen. Sie hat in ihm den Königstöter von Macár erschaffen, das Schwert, das das Schicksal doch so sehr beeinflusste.

zum Seitenanfang
 

Die Gtter

Die Götter sind die mächtigsten Wesen und direkt von dem Ältesten geschaffen. Sie sind auch die einzigen, die mit ihm kommunizieren können. Mit ein paar wenigen Ausnahmen sind alle Lebewesen Produkte der Götter, denn wenn sie ihre Kräfte vereinen bilden sie die Macht, die Leben bringt. Einzeln haben sie folgende Mächte.

zum Seitenanfang

Karopis

Karopis ist die Göttin aller Handwerker. Die meist leicht gekleidete, oft als Pflanze (meist ein Baum) mit Kleeblättern im Haar dargestellte attraktive Verführerin vieler Männer, wird von allen Menschen angerufen, die einen handwerklichen Beruf ausüben, damit sie ihre Handwerksgüter besser werden lässt. Auch wer Glück haben möchte betet zu Karopis, hin und wieder lässt sie sich erweichen und gewährt besonderen Menschen Glück und Geschick. Im Götterdorf ist ihre Aufgabe handwerkliche Güter mit Ausnahme von Geschmiedetem zu produzieren und bestimmte Bauwerke, wie z.B. den Wall Macárs, den Fudúr, der göttliche Zimmermann, dem später der Beiname der Verräter zu Teil wurde, mit ihrer Hilfe erschuf, zu errichten. Dieser Wall wurde im ersten Archaónischen Krieg im ersten Zeitalter erbaut. So ist es auch verständlich, dass Karopis Aufgabenbereich auf die Verteidigung und den Schutz erweitert wurden, die Kraft die erhält. Karopis ist eine sehr mächtige Göttin, denn sie ist das Leben und das Glück, zwar kann sie kein Leben schenken (eine Aufgabe die nur der vereinte Götterrat bewältigen kann) aber sie ist, was am Leben erhält.
Auch Liebe und Lust werden ihr oft zugeschrieben, da sie des Öfteren ihre (menschlichen) Partner wechselt. Somit sind ihr auch zahlreiche Halbgötter entsprungen. Sie ist z.B. in Archaóns Mutter gewesen, Archaón, der das Schicksal ändert, ist Karopis Nachkomme, was seine Stärke erklärt.

zum Seitenanfang

Tronchitor

‚Der Düstere’, ‚Der Todbringer’, ‚Herr der Toten und des Totenreichs’, all das sind Namen mit denen Tronchitor, der Todesgott, sich äußerlich als schwarzer Rauch präsentierend, mit Kutte und Kapuze, die oftmals das schwarze, nicht von Menschen differenzierbar ausgeprägte Gesicht verdeckt. Bezeichnen. Der schlicht gekleidete Stabträger, dessen Stab, namentlich ‚Todesstab’, im Übrigen durch eine magische Ausstrahlung und einen Schädel gekennzeichnet ist, ist der mächtigste aller Götter, obwohl er nicht der Oberste ist. Sein Aufgabenbereich erstreckt sich von der Aufsicht über Tod und Leben bis hin zur Magie. Jedwede Magie wirkt nur durch ihn, was auch erklärt, dass alle magischen Kulte Macárs ihre Hallen mit Totenköpfen schmücken.
Anhänger und Untergebene Tronchitors sind dir großen Magier der Zeiten (meist aus Irt), wie z.B. ‚Chiftorn, der Veränderer’. Anders als bei Karopis und Rodnidis sind seine Untergebenen nicht unsterblich, da bei ihm der Tod zu Leben gehört und ohne den Tod kein Leben sein kann, denn es kann nur das eine sein, wenn man das andere kennt und in Kauf nimmt, Weiß ist vor Schwarz „am weißesten“. Gäbe es keinen Tod – so Tronchitor – wüsste niemand, dass er lebt und würde es folglich auch nicht.

zum Seitenanfang

Rodnidis

Eine sehr grobe und unkomplizierte Göttin ist Rodnidis. Ihre Fachgebiete sind die Schmiedekunst und das Feuer. Sie ist das Feuer Macárs. Ihre Aufgabe im Götterdorf ist Rüstungen und Waffen von besonderer Güte und Stärke zu schmieden. Ihr treuster Untergebener ist Korne, der Götterschmied, durch den Rodnidis irdisches wirkt. Sie benutzt nie ihre göttlich, weltliche Avatarsgestalt, sondern wirkt alles durch Korne, der mit Rodnidis Hilfe das berühmteste aller Schwerter schuf, den Königstöter von Macár, aber auch Glafind war sein Werk, dass er mit Rodnidis unter dem größten nur erdenklichen Zeitdruck schmiedete. Im ersten Archaónischen Krieg ist Rodnidis Aufgabe auf die Kriegsführung erweitert worden. Auch die Reinheit und Unschuld schreibt man der jungfräulichen Flammenfrau, deren Äußeres durch den Harnisch der Verteidigung Macárs, samt dazu gehörigem Helm und Schild, sowie Hammer und Schwert, geprägt ist.

zum Seitenanfang

Chiphitus

Der güldene Gott, dessen Äußerstes wohl das erhabenste und prächtigste aller Götter ist, trägt neben vielerlei Stirnreifen auch Armreife, die den Wert alles materiellen, was außer ihnen existiert, bei weitem übersteigt. Ein Zepter mit einer großen Weltscheibe darauf drückt seinen Status aus, denn er ist der Göttergott, der oberste Gott Macárs, der Vorstand des Götterrates, der Drittmächtigsten Instanz, nach dem Ältesten und der Prophezeiung. Auf seinem Thron im Zentrum der göttlichen Macht Macárs (dem Götter Ratstempel) thronend überwacht er die Tätigkeiten alles Lebens in der Welt, weist die Götter an ihren Platz und führt sie an. Sein Zepter ruft die Götter zusammen, ein Faden seiner Toga ist mehr wert, als eine ganze Erdenscheibe (unter sterblichen).
Die Meister des Handwerks behaupten von Chiphitus auserkoren zu sein ihr Handwerk durchzuführen. Die großen Herrscher Macárs beten ihn an, bevor sie eine Entscheidung fällen. Er ist es, der entscheidet, was werden wird. Weiterhin hat er keine direkten Untergebenen in dem Sinne, wie es z.B. Rodnidis hat. Ihm untergeben sind alle Herrscher und alle Götter. Seine Symbole sind ein prunkvoller goldener Gürtel, sowie der ‚Stab pothaidas’ (entspricht dem oben erwähnten Zepter) in den er bei dessen Erschaffung sehr viel seiner Macht hat fließen lassen, so viel, dass ein Mensch mit seiner Hilfe alles führen könnte. Der Drache wird ihm oft als Sinnbild zugesprochen, da diese gemacht sind um über die Tiere zu herrschen.

zum Seitenanfang